1. Staatliche Position: Kein
Alkohol am Steuer!
Jedoch: Verstöße werden gemäß §24a StVG
(0,5-Promille-Grenze) bestraft.
Und die gegenwärtige Rechtsprechung
beinhaltet zudem eine 0,3-Promille-Grenze, ab
der man den "Lappen" riskiert, wenn
man beispielsweise eine rote Ampel übersieht
(nicht nur bei Unfall, wie viele meinen!)
Daraus ergibt sich die paradoxe Situation,
dass staatlicherseits mit dreierlei
verschiedenen Maßstäben gemessen wird: 1.
"moralische" Grenze 0,0 Promille, 2.
gesetzliche Grenze 0,5 Promille und 3. Grenze
per Rechtsprechung 0,3 Promille.
Dies führt bei nahezu allen führenden
Institutionen - vereinfacht gesagt - zu
folgender Überzeugung:
Aufklärung
über die Entstehung und den Abbau von
"Promille" ist gefährlich.
Oder anders gesagt: Autofahrer sollen
nichts trinken, bevor Sie Autofahren.
Wenn jemand mit Alkohol am Steuer
erwischt wird, ist er auf jeden Fall
selbst Schuld und trägt die Konsequenzen!
2. Unsere Position: Kein Alkohol am
Steuer!
Jedoch: Durch wirkliche Aufklärung würden
viele Fahrverbote und Führerscheinentzüge
verhindert werden und Existenzen gerettet.
Wir sind der Überzeugung:
Aufklärung
über die Entstehung und den Abbau von
"Promille" ist dringend
notwendig!
Angesichts der existierenden Promille-Grenzen
unterschätzen viele Autofahrer Ihr persönliches
Risiko, den Führerschein ganz oder
zeitweise zu verlieren. Gängige
Faustregeln "kann man vergessen".
Der Umstand, dass viel zu wenig die 0,3 -
Promille - Grenze kennen, kommt hier
"nur" noch erschwerend hinzu.
Kraftfahrer
sollten wissen:
- Ab welcher Trinkmenge riskiere ich
meinen Führerschein?
- Wie lange dauert es, bis Alkohol
abgebaut ist?
Das eigene Gefühl täuscht bei der
Beantwortung beider Fragen öfter, als man
denkt.
Und: Denken Sie nach! Was wissen Sie
eigentlich darüber?
weitere Fragen werden Ihnen auch unter "unsere
Vorstellung von Aufklärung" beantwortet.